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Das Afrika-Zimmer
Der Tag ist durchwachsen. Wie ein Schweinenackensteak vom Discounter. Den Vormittag verbrachte ich mit der Arbeit an meinem neuen Roman Mandy und der Dandy. Er handelt von einem englischen Aristokraten der Regency-Zeit, der eines Morgens in einer Marzahner Plattenbauwohnung aufwacht und sich in eine ehemalige DDR-Leistungsturnerin mit bemerkenswert tiefer Stimme und eindrucksvollem Bartwuchs verliebt. Ich…
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Von der Substanz
Ich weiß, es klingt wenig glaubwürdig, aber der heutige Tag verlief noch ereignisloser als der gestrige. Es war wieder heiß, ich wälzte mich lange im Bett herum, dann schleppte ich mich auf die Veranda, verscheuchte, sofern ich die Kraft dazu fand, die Fliegen, die von meinem Schweiß naschen wollten, und verfolgte im übrigen blinzelnd den…
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Die Wand
Kurze Atempause. Nachdenken. Den Efeublättern im Hinterhof dabei zusehen, wie sie vom Wind zerzaust werden. Tee und Kaffee trinken. Hin und wieder eine Zigarette rauchen, die nach jüngsten Studien das Leben um 20 Minuten verkürzt. Presse schauen. Ein Wald in Uganda, in dem sich unzählige Viren tummeln und darauf warten, die nächste Pandemie auszulösen. Eine…