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Vierzigprozentiger Oblomow
Gibt es etwas Schöneres, als den August in der Sommerresidenz im Schwöblinger Land ausklingen zu lassen? Das fragte ich mich in der letzten Woche. Die Antwort lautete wenig überraschend „pas du tout“. Also fuhr ich am Donnerstag hin. Natürlich sind vier Tage inklusive An- und Abreisetag, nicht genug Zeit, um in das wunderbare Schwöblinger Landkoma zu…
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Von der Substanz
Ich weiß, es klingt wenig glaubwürdig, aber der heutige Tag verlief noch ereignisloser als der gestrige. Es war wieder heiß, ich wälzte mich lange im Bett herum, dann schleppte ich mich auf die Veranda, verscheuchte, sofern ich die Kraft dazu fand, die Fliegen, die von meinem Schweiß naschen wollten, und verfolgte im übrigen blinzelnd den…
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Zu heiß für Heldentaten
Wie sang Ella Fitzgerald einst so schön: „It’s too darn hot.“ Was man heute laut sagen konnte. Der Sommer gab noch einmal richtig Gas und trieb das Quecksilber auf fast 40 Grad empor. Ich ließ den lieben Gott einen guten Mann sein und wälzte mich bis fast zwölf in den Federn. Von Ruslan und Ludmila…
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Mehr vom Leben
Die erste Nacht in der Sommerresidenz war kurz und unruhig, um nicht zu sagen turbulent. Dabei verlief der Abend überaus angenehm. Nach dem eher frugalen dîner (kalter Fasan mit frischem Gartensalat und aus der Hauptstadt mitgebrachten Sauerteigbrot à la Sicilienne) nahm ich mir zum Einschlafen wie üblich einen der in rotbraunem Schweinsleder gebundenen Bände von…
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Endlich Sorgenfrei
Ich war lange nicht da. Aber jetzt ist es soweit. Drei Tage in meiner Sommerresidenz, vollkommen solo und inkognito. Der Chauffeur hat frei, das Residenzpersonal auch. Sie nennen es „Urlaub“. Ich habe mir sagen lassen, diese Unart greife bei der arbeitenden Bevölkerung verstärkt um sich, ebenso wie jene merkwürdige Erfindung, die sich „Wochenende“ schimpft. Was…