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No politics please!
Berlin ist im Wahlfieber. Das lässt vermuten, dass bei Abendgesellschaften das Thema Politik in den kommenden Wochen nicht ganz ausgeklammert werden kann. Aus diesem Grund halte ich es für angebracht, hier einmal die diesbezüglichen, noch immer geltenden Verhaltensrichtlinien des Benimmpapstes Cecil B. Hartley aus dem Jahre 1875 zu zitieren: One of the first rules for…
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Piep, piep, piep
Und wieder einer. Diesmal in Berlin. Ein Mann, dessen Name es nicht wert ist, genannt zu werden. Tötete wahllos Menschen, die auf einem Volksfest feierten. Schrie angeblich, dass Allah der Größte sei. Den ganzen Tag musste ich daran denken. Dann, kurz vor dem Zapfenstreich, fiel mir etwas ein. Oder vielmehr jemand. Guildo Horn. „Piep, piep,…
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Die Ordnung der Dinge
Vom Eise befreit sind Strom und Bäche? Auf unserem Osterspaziergang sieht man weder den einen noch die anderen. Wir laufen die Mauermeile ab, schauen uns an, wo früher mal der „antifaschistische Schutzwall“ stand. Für die Touristen hat man den einstigen Verlauf mit einem Pflastersteinband (Beginn der Todeszone), drei bis vier Meter hohen Stahlstreben (die Mauer…
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Claudia hat nen Schäferhund
Die morgendliche Presseschau förderte drei interessante „Learnings“ zutage: 1.) Neben seinen zahlreichen anderen Verpflichtungen leitete Albert Speer auch das Amt „Schönheit der Arbeit“. Was die Frage aufwirft, ob die Namensähnlichkeit zum „Amt für politische Schönheit“ zufällig ist. 2.) Das – natürlich sehr komplexe und regional vielfältige – deutsche Wasserrecht teilt Gewässer in „Ordnungen“ ein. Je…
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Wort des Tages: Oikophobie
„Oikophobie ist die Angst und Abscheu vor der eigenen Kultur. Sie steht im Gegensatz zur Xenophobie, der Angst vor dem Fremden und Anderen.“ Das schreibt Marc Neumann heute unter Bezug auf Benedict Beckelds 2022 erschienenes Buch Western Self-Contempt: Oikophobia in the Decline of Civilizations. Demnach ist Oikophobie ein Symptom für Niedergang und Dekadenz und folgt wohl unvermeidlich auf Erfolg,…
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Stoizismus
Stoizismus ist wieder in. Was wohl Marc Aurel dazu sagen würde? Fragen wir ihn doch selbst. Sehr vereinfacht gesagt, empfiehlt der Kaiser: Finde deine Mitte. Lass dich nicht zu emotionalen Exzessen hinreißen. Weder im Guten noch im Schlechten. Erwarte nichts und fürchte nichts. Gehe beständig voran. Mit einem wissenden Lächeln. Aber wisse immer, dass du…