Am Boden

Dieser Zustand der gleichzeitigen Lust- und Rastlosigkeit. Geistesblitze, die im Trägheitsorbit verglühen. Der leere und doch irgendwie tadelnde Blick der Stuckpuppengesichter an der Decke. Die Belagerungsgeräusche der Welt da draußen. Klappende Autotüren, Kirchenglocken, röhrende Lkws, Flaschengeklapper, Mütterstimmen, Kindergegreine, Männergemaule, Hundegebell. Nur die Kastenfensterscheiben liegen zwischen mir und dem Krieg des Lebens. Ich gönne mir eine Kampfpause. Trotzdem Schuldgefühle. Müsste ich nicht eigentlich? Nein, müsste ich nicht. Warum schreibe ich dann diese Zeilen?

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