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Wie die britische Tageszeitung The Times berichtet, ist eine seit 2011 in Großbritannien ansässige Nigerianerin der in Nigeria als terroristische Vereinigung eingestuften Separatistenbewegung „Indigenous People of Biafra“ (IPOB) beigetreten, um als politisch Verfolgte ihrer Abschiebung zu entgehen. Interessanterweise ist IPOB im Königreich nicht verboten. Das Aufenthaltsrecht wurde ihr bereits 2013 aberkannt. Seitdem hat sie achtmal mit wechselnden Begründungen Widerspruch eingelegt. Im Dezember stellte die Richterin zwar fest, dass sie IPOB nur beigetreten sei, um einen Asylgrund zu bekommen, gab dem Widerspruch jedoch statt, weil die Dame in Nigeria nun tatsächlich gefährdet sei. So viel Hartnäckigkeit kann man nur bewundern. Die Frage ist nun: Wird sie jemals ihre Familie in Nigeria besuchen?

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