Schreibe, auch wenn dir gar nicht danach ist. Auch wenn du meinst, eigentlich nichts zu sagen zu haben. Versuche, dich im Prozess zu verlieren und dadurch wiederzufinden. Denke nicht an das Ergebnis, nicht an das Ziel, sondern nur an den Moment, in dem du Worte suchst und findest und warte darauf, dass sie dir irgendwann vielleicht einfach zufliegen. Versucht nicht, einen „flow“ zu erreichen, denn das ist der beste Weg zu scheitern. Schreibe einfach drauflos, kümmere dich nicht um Tippfehler oder sonstige kleine Unfälle. Akzeptiere alles, was dir im Prozess des Schreibens widerfährt. Sei neugierig, aber nicht zu erwartungsvoll. Rechne nicht mit einem Ergebnis. Einer Offenbarung. Einem „Erfolg“. Gehe einfach weiter, Schritt für Schritt, im Augenblick. Suche nicht nach einem Sinn, versuche nicht, dich zu erinnern, an Dinge, die du gehört oder gelesen hast, Dinge, die du weißt oder meinst zu wissen. Schreibe, auch wenn dir gar nicht danach ist.
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